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 Calatea "Cal" Skirata

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BeitragThema: Calatea "Cal" Skirata   Sa Feb 04, 2012 8:27 am

Charakterdatenblatt


Persönliche Daten


Nachname:
Skirata

Vorname:
Calatea

Rufname:
Cal

Rasse:
Mensch, Mando'ade

Alter:
44

Wohnort:
Unterwegs, meistens Gasthäuser oder unter freiem Himmel, besitzt eine Farm in Aki no Mura

Stärken:
„Mein Vater war Mando'ade, also kann ich kämpfen und kochen!“
-Cal

-Kämpfen
-Lebenserfahrung
-Klug
-kann Kochen
-Taktieren
-Willensstark (ist gegen Verführungszauber bis zu einem gewissen Grade immun)
-kann sich "Unsichtbar" machen, nicht das sie sich wirklich unsichtbar machen kann, aber sie kann mit der Menge verschmelzen,
mit der richtigen Kleidung gelingt ihr das völlig

Schwächen:
-Stur
-rücksichtslos
-ihr Gehör ist nicht mehr das beste, was an verschiedenen Kämpfen liegt
-manche ihrer Verletzungen aus der Vergangenheit
-gehört nicht zu den freundlichsten Menschen



Körperliche Daten

Geschlecht:
Weiblich

Größe:
1,75m

Gewicht:
70 Kilo, und kein bisschen ist davon Fett.

Statur:
Kräftig und Muskulös, wirkt aber nicht wie aufgepumpt. Ihr Blick sagt aus das man sich besser nicht mit ihr anlegen sollte.
In ihrer Rüstung wirkt sie noch ein wenig mehr breitschultriger.

Augenfarbe:
Rot-Braun

Haarfarbe:
Rot

Blutgruppe:
B

Besondere Merkmale:
Sie hat eine Augenklappe über dem Linken Auge
Trägt oft eine Rüstung.


Persönlichkeit & Interessen

Persönlichkeit:
"Lehre deine Söhne, stark zu sein, aber deine Töchter, noch stärker zu sein.“
-Mando'ade Sprichwort

Cal ist Cal. Und sie ist eine Kriegerin durch und durch und sie entstammt auch einer Krieger Kultur, die sich eher durch eine Idee identifiziert als gemeinsamer Herkunft. So lernte sie bereits mit 4 Jahren wie man mit Waffen umgeht und mit 13 Jahren ist sie nach Brauch ihres Volkes bereits eine Erwachsene gewesen.
Die Krieger die dieser Kultur entstammen zählen zu denen, mit denen man sich nicht sehr gerne anlegt und wenn einer von denen irgendwo auftauchen sollte, kommt es meistens
zu Problemen. Es gibt ein Sprichwort: Leg dich niemals mit einem Mando'ade an.
Dadurch das Sie eine Mando'ade ist, ist sie überaus direkt und kann Intriegen und Hinterhältigkeiten nicht ausstehen. Was sie aber nicht davon abhalten sollte, dasselbe bei ihrem Feinden zumachen, wenns es ihr in den Kram passt, den letzendlich geht sie mit Blankgezogener Waffe am Ende auf einen Gegner los.
Sie ist eine zuweilen mürrische Frau und sie sagt immer unverblümt das was sie denkt, auch schaut sie einem beim sprechen die ganze Zeit ohne den Blick abzuwenden in die Augen, wie alle Mando'ade. Sie identifiziert sich sehr mit ihrem Volk und obwohl sie wie alle Mando'ade sehr unabhängig ist, sind sie denen, die sich ihren Respekt verdient haben gegenüber äußerst loyal. Meistens sogar so sehr, dass sie ihnen überall hin folgen und deren Leben ehrenhaft bis in den Tod verteidigen würden.

Sie ist inzwischen schon eine etwas ältere Kriegerin und hat wie viele ihres Volkes das Leben als Kopfgeldjäger oder Söldner verbracht und sich einen gewissen Reichtum ansammeln können mit welchem sie sich eine kleine Farm gekauft hat, wo sie sich zurückziehen will und ihren eigenen Clan gründen möchte. Sie raucht gerne und viel und ist auch dem Alkohol nicht abgeneigt, aber sie kann diesem auch gut wiederstehen, sie ist aber keine Trinkerin und trinkt sehr selten, da Alkohol die Sinne betäubt.

Auch trägt sie meistens eine goldene Rüstung, welche für Rache steht, jeder ihres Volkes besitzt eine Rüstung, die Farbe steht immer für einen bestimmten Ausdruck der Lebensweise, Cal nahm sich eine goldene Rüstung weil sie ihren Vater rächen wollte, welcher Hinterrücks umgebracht wurde.
Sie hat ihn aber schon vor Zeiten gerächt. Eine Rüstung in ihrer Kultur zu tragen hat einen sehr hohen Stellenwert.

Zusammengefasst kann man über Cal sagen:
Das sie eine ziemlich direkte Frau ist, die schon verdammt viel erlebt hat und seit dem 6 Lebensjahr weiß wie man mit einer Waffe umgehen kann, und es überhaupt nicht leiden kann wenn ihr jemand blöd oder quer kommt und unverblümt das sagt was sie denkt. Sie kennt so ziemlich viele Tricks und kann einem sehr übel mitspielt wenn man in ihr nur eine ältere Frau sieht, die etwas mitgenommen und kantig aussieht. Sie ist unabhängig doch auch absolut Loyal wenn sich jemand mal ihren Respekt verdient hat, sie wird auch nie ihr Wort brechen, es sei denn der oder die würde sich in ihren Augen unehrenhaft verhalten. Sie ist darüber hinaus eine professionele Frau und kann wenn sie muss auch gut im Team zusammenarbeiten. Sie ist roh und brutal, doch ist sie auch ein hochmoralischer Mensch und ist sich ihrer Taten deutlich bewusster als so manch anderer der nicht ihrer Kriegerkultur entstammt.

Interessen:
-ein Buch über Farmarbeit
-ein gutes Faß mit Tabak
-hin und wieder mal etwas Ruhe
-ehrenhafte Kämpfe
-einen eigenen Clan und eigene Kinder (womit auch adoptierte gemeint sind)
-ihre Rüstung

Desinteressen:
-Intriegen
-Politik
-Religionen
-anderer Leute Schicksal, es sei den sie spielen eine Rolle für sie

Informatives

Waffen:
„Cal trägt mehr Waffen bei sich als die Elite Soldaten von der Garde.“
-ein Bekannter von Cal

besitzt alles mögliche an Waffen (von der Schusswaffe über Kampfstäbe bis hin zum Langschwert),
trägt aber meistens nur eine Auswahl an Wurfmessern, zwei Schusswaffen und ein Kampfmesser mit sich rum.
Zu ihren Waffen zählen unteranderem auch ein Schlagring und ein Würgedraht.

Geschichte:
Calatea ist um genau zu sein nicht ihr richtiger Name, ihr richtiger Name lautete Ruri Fattrin, geboren wurde sie in Anarion City und entstammt einer Familie der oberen Mittelschicht. Bis ihre Eltern beschloßen woanders hinzu ziehen und ein neues Dorf gründeten das jedoch kurz darauf Opfer eines Überfalls von marodierenden Söldnern und Banditen wurde. Calatea zählt zu den wenigen Überlebenden. Als einer der Söldner in einer merkwürdig aussehenden grünen Rüstung sich auf dem Schlachtfeld, den nichts anderes war es mehr, umschaute, griff sie sich ein Messer von einem toten und griff voller Verzweiflung und Wut den Mann an, der sie jedoch abwehren konnte.
Noch als er sie festhielt versuchte sie sich zu wehren und ihn umzubringen. Doch konnte er sie beruhigen und war von ihrem Kampfgeist beeindruckt. Er nahm sie bei sich auf und wurde ihr neuer Vater. Er adoptierte sie im Brauch seines Volkes, den Mando'ade. So wurde sie auch zu einer Mando'ade. Er war sehr gut zu ihr und brachte ihr das Kämpfen und das Überleben bei. Er nahm sie auf viele seiner Reisen mit um ihr das Kriegshandwerk und die Seele der Mando'ade beizubringen. Er gab ihr auch den Namen Calatea, was in der Sprache der Mando'ade "Messer" bedeutet.

Sie wurde genau wie ihr Vater eine Söldnerin und Kriegerin und war eine gute Mando.
Bei einem dieser Aufträge wurde er aber von seinem Aufttrageber hinterrücks verraten und in eine Falle gelockt in welcher er Starb, Cal schwor Rache und rächte ihren Vater.
Danach arbeitete sie für sehr viele Arbeitgeber, als Spionin, was sie allerdings nicht besonders mochte, als Attentäterin, sie hat Leute entführt, für die Garde gearbeitet, Soldaten ausgebildet in Kriegen gekämpft und sonst noch einen weiteren Haufen schmutziger Arbeiten erledigt. Sie hat gegen Menschen, Engel, Dämonen, Zwerge, Riesen und alles möglich was man sich sonst noch so vorstellen kann in ihrem Leben gekämpft. In der Kopfgeldjäger Szene hat ihr Name schon einen gewissen Wert, auf welchen selber sie aber kaum einen Wert legt, da es ihr nicht bedeutet.

Nach ihrem letzten Auftrag hat sie sich einen Traum erfüllt und sich eine Farm bei Aki no Mura gekauft und baut es immer wenn sie Zeit hat um.



Charakterbild

Spoiler:
 

Bild der Rüstung (nur in Gold):
Spoiler:
 




Anmerkung: Ich hab bei Waffen, Schusswaffen geschrieben, kanns aber jederzeit entfernen, da ich ehrlich gesagt nicht genau weiß, wie es mit denen hier im RPG stehen sollte und noch keinen von euch zu fassen kriegte.
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BeitragThema: Re: Calatea "Cal" Skirata   Mo Feb 06, 2012 11:01 am

Infos und Hintergrundwissen zu den Mando'ade.

Wäre nett von sich das jeder ma kurz durchlesen könnte, damit ihr wisst wie ihr euch, falls euch der Sinn danach steht, einem Mando'ade verhalten könnt.

Einführung:
Die Mando'ade, übersetzt: „Kinder von Mandalore“, sind ein clanbasiertes, nomadisch lebendes Volk. Im Gegensatz zu anderen Völkern in der Welt definieren sie sich weniger über Rasse oder Herkunft, sondern über eine gemeinsame Ideologie und Identität, die die Mando'ade miteinander verbindet. Aufgrund ihrer kriegerischen Philosophie, verbunden mit einem starken Sinn für Clan, Gemeinschaft und Familie, gehören sie sicher zu den widersprüchlichsten Völkern.
Die Herkunft und Vergangenheit spielt jedoch keine Rolle, so lange eine Person sich den Resol'Nare verpflichtet und diese ernsthaft praktiziert.

Kultur:
Trotz der wechselvollen Geschichte gelang es den Mando'ade immer wieder, ihre Clans zu vereinigen und gemeinsame Ziele zu verfolgen, bevor sie sich erneut zerstreuten und das nomadische Leben wieder aufnahmen. Dieses ist in erster Linie ihrer gemeinsamen kulturellen Grundlage zu verdanken, die immer als Bindeglied zwischen den oft so verschiedenen Clans fungierte.

Mando'ade sind sehr stark gegenwartsorientiert. Dieses zeigt sich unter anderem in der Tatsache, dass ihre Sprache nur die Gegenwart kennt; die Verwendung von Vergangenheit und Zukunft ist ihnen fremd und geschieht in erster Linie, um die Kommunikation mit Nicht-Mando'ade zu vereinfachen (führt aber ebenso häufig zu Missverständnissen mit ihnen). Mando'ade sind der Überzeugung, dass das Leben jetzt, in der Gegenwart, stattfindet und man nicht weiß, was die Zukunft bringen wird - und auch nicht, ob man den heutigen Tag überhaupt überlebt (das hindert sie nicht daran, geschäftstüchtig zu sein und für ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder vorzusorgen). Unter Hardlinern gilt sogar der Gebrauch des Futurs in der Sprache als "unmando'adisch", da dadurch eine Angst vor dem Tod zum Ausdruck


-Resol'Nare:
Das wichtigste Fundament der mando'adischen Kultur sind die Resol'Nare, die "6 Handlungen". Da die Mando'ade keine einheitliche Spezies darstellen, sondern Angehörige aller Völker assimilieren, ist es ihre Kultur, die sie vereint. Es interessiert niemanden, woher man kommt oder wer man ist. Status, Geburt, Herkunft, Rasse, Vergangenheit - das alles spielt keine Rolle. Man wird nach seinen Taten beurteilt - und so wird man zum Mando'ade, wenn man die 6 Handlungen als seine Lebensphilosophie akzeptiert und sie im täglichen Leben praktiziert. Dabei reicht es nicht, ein Lippenbekenntnis abzulegen; man wird Mando'ade, indem man diese Handlungen lebt, sie sind der zentrale Kern der gesamten Kultur. Diese sechs Handlungen lauten:

-die traditionelle Rüstung tragen
-die Sprache Mando'a sprechen
-sich und seine Familie verteidigen
-seine Kinder als Mandalorianer zu erziehen
-zum Wohl des Clans beizutragen
-sich dem Mandalore anzuschließen, wenn er zu den Waffen ruft.

Jemand, selbst ein Mando'ade, der diese Handlungen nicht ernsthaft ausübt oder sogar seine Kultur und Identität vergessen hat, wird als Dar'Manda - "Nicht-mehr Mando'ade" bezeichnet und hat dadurch keine Seele mehr.

Da die Mando'ade selbst keinen Wert auf Rang und Hierarchien legen, sind sie im Kampf extrem flexibel, da jeder für das gemeinsame Ziel kämpft. Kooperation ist eine ihrer Stärken, unterstützt von einem Fokus auf das Ziel, und frei von persönlichen Ambitionen und Machtspielen.

Nicht alle Mando'ade kämpfen ständig oder sind als Söldner und Kopfgeldjäger unterwegs - so kann eine Gesellschaft nicht überleben. Tatsächlich kehren viele in Friedenszeiten auf eine ihrer Enklaven auf der weiten Welten zurück und arbeiten dort als Waffenschmied, Ausbilder, Techniker, Ärzte, Handwerker oder Bauer - dennoch kann jeder Mando'ade kämpfen und ist bereit (und fähig), jederzeit sein Werkzeug beiseite zu legen und in den Krieg zu ziehen.

Mando'ade Rüstung (traditionelle Rüstung):
Die Rüstung (beskar'gam, "Eisenhaut") ist sicher das, was man am ehesten mit den Mandao'ade verbindet - sie ist charakteristisch für das ganze Volk und wird von Männern wie Frauen gleichermaßen getragen. Die Rüstung spielt in der mando'adischen Kultur eine zentrale Rolle, was man daran erkennen kann, dass das Tragen einer solchen die "Erste Handlung" der Resol'Nare darstellt.

Rüstungen werden oftmals seit Generationen innerhalb der Familie weitervererbt und können sehr kostbar sein, wenn sie in traditioneller Handarbeit und aus besonderen Materialien hergestellt werden. Insbesondere das mando'adische Eisen Beskar hat auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf, weil es durch eine besondere Falttechnik und seine natürliche Beschaffenheit zu den härtesten und besten Legierungen überhaupt gehört, weitaus besser noch als Panzerstahl.

Rüstungen werden von den Trägern den persönlichen Bedürfnissen angepasst und mit einer Vielzahl von technischen Ergänzungen und Verzierungen versehen, wie zum Beispiel dem Kama. Hierbei spielen die Farben eine wichtige Rolle; während einige Mando'ade die Farben der Rüstung nach ihrem persönlichen Geschmack wählen, gibt es auch Farben, die eine besondere Botschaft vermitteln: eine goldene Rüstung symbolisiert jemanden, der sich auf einem Rachefeldzug befindet, eine schwarze Rüstung steht für Gerechtigkeit, eine grüne dagegen für Pflicht. Farbwechsel sind auch üblich, wenn man sich neuen Aufgaben zuwendet.

Oftmals symbolisieren die Farbschemata und vor allem die Abzeichen und Symbole auf den Rüstungen den Clan, dem man angehört, stehen für Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder sogar für geliebte Personen - niemals jedoch für so etwas wie Rang oder Stellung; dieses Konzept wird generell abgelehnt.


Eheschließungen und Adoption:
„Mhi solus tome, mhi solus dar'tome, mhi me'dinui an, mhi ba'juri verde.
Zusammen sind wir eins, getrennt sind wir eins, wir teilen alles, wir werden Krieger großziehen“
— Mando'adisches Eheversprechen

Kinder gelten mit 13 Jahren als erwachsen; mit 16 heiraten sie in der Regel. Hierbei halten es die Mando'ade jedoch gewohnt pragmatisch und unkompliziert; die Eheschließung ist kein aufwändiges und langatmiges Ritual, sondern ein einfacher Schwur, der auch wieder aufgelöst werden kann (auch wenn eine Heirat für das ganze Leben gelten soll).

Keuschheit und Treue wird sehr großzügig und pragmatisch gehandhabt; wenn einer der Partner lange Zeit unterwegs ist, wird vom anderen nicht ernsthaft erwartet, dass er treu zuhause auf die Rückkehr wartet, die oftmals erst in Monaten oder sogar Jahren erfolgt. Kinder, die aus solchen "Seitensprüngen" entstammen, werden adoptiert, denn es gilt, dass die "Familie mehr ist als Blut" (aliit ori'shya tal'din). Adoption ist weit verbreitet, auch von Kriegswaisen, die auf den Schlachtfeldern aufgelesen werden. Wie auch die Eheschließung ist die Adoption eine schnelle und formlose Angelegenheit; ein Kind wird durch den einfachen Satz "ni kyr'tayl gai sa'ad" (ich kenne deinen Namen als mein Kind) in die Familie aufgenommen. Auch ist es üblich und wird sogar als Pflicht angesehen, Witwen und Witwer zu Ehepartnern zu nehmen, allerdings nur mit deren Einwilligung.

Genauso schnell können sich Ehepartner auch wieder scheiden lassen ("shuk'la riduurok", eine zerbrochene Liebe) und sogar Kinder können sich von ihren Eltern "scheiden" lassen, was jedoch äußerst selten vorkommt und eine Katastrophe für mando'adische Eltern darstellt, da es einer Verstoßung gleichkommt und als Schande über das restliche Leben schwebt ("Dar'buir" - "Nicht länger ein/e Vater/Mutter").

Mann und Frau:
Die mando'adische Sprache kennt keine Geschlechter und auch in der Praxis werden keine Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht - beide sind absolut gleichberechtigt. Aufgrund der nomadischen Lebensweise und der Vielfältigkeit der Aufgaben der Gesellschaft sind die Rollen sehr flexibel verteilt und werden den Umständen angepasst.

Es wird von Männern erwartet, dass sie kämpfen können und dass sie ihre Söhne entsprechend ebenfalls zu Kämpfern ausbilden. Zwar bleiben viele Frauen zuhause, wenn die Männer im Krieg sind, und mit ihnen die Töchter, aber es wird von ihnen ebenso erwartet, dass sie kämpfen können - einmal, um ihre Familien und das Heim zu verteidigen, aber auch, um an der Seite der Männer auf dem Schlachtfeld zu kämpfen, sollte dieses nötig sein. Viele Frauen sind ebenfalls als Kämpferinnen unterwegs, wenn sie keine minderjährigen Kinder zu versorgen haben, da in diesem Fall von ihnen erwartet wird, dass sie dann Verantwortung im Bereich der Kriegsführung übernehmen.

Es wird von mando'adischen Frauen erwartet, dass sie körperlich stark, durchtrainiert, gute Kämpferinnen, zäh und leidensfähig sind - deswegen gilt es als Beleidigung, eine mando'adische Frau als "feinfühlig" oder "zart" zu bezeichnen.

Umgangsformen:
Mando'ade sind überaus direkt. Deswegen können sie Intrigen, Hinterhältigkeit oder Lügen nicht ausstehen und kommen damit oftmals auch gar nicht zurecht, da ihnen ein derartiges Verhalten fremd ist und als äußerst unehrenhaft angesehen wird.

Wenn man mit Mandos Umgang pflegt, sollte man hart im Nehmen sein, denn obwohl sie ausgesprochen gute und bemühte Gastgeber sind, kommt ihre direkte Art bei Nicht-Mando'ade (aruetiise) oft sehr krass herüber. Neben der Schwierigkeit, dass sie fast ausschließlich in der Gegenwart sprechen, sagen sie unverblümt, was sie denken. Dazu gehört es, dass sie sich ebenso direkt in die Augen sehen (was von Angehörigen vieler Völker als unangenehm empfunden wird), oder, sollten sie Helme tragen, in Augenhöhe auf den Visor blicken. Alles andere wird von ihnen als unhöflich und verdächtig betrachtet.

Obwohl Mando'ade eher unabhängig sind, sind sie denen, die sich ihren Respekt verdient haben gegenüber äußerst loyal. Meistens sogar so sehr, dass sie ihnen überall hin folgen und deren Leben ehrenhaft bis in den Tod verteidigen würden.

Ihre Alten behandeln die Mando'ade mit großem Respekt und sie kümmern sich sehr um sie, denn es heißt, wer es geschafft hat, so alt zu werden, muss ein hervorragender Krieger sein.

Noch ein paar Abschlussworte:
Mando'ade sind gefährlich und man sollte sie nicht unterschätzen. Sie sind heutzutage nicht mehr so zahlreich wie in früheren Zeiten, aber trotzdem sehr gefährlich und man sollte sich nicht mit ihnen Anlegen. Ihre Rüstung und ihr Ruf reichten in früheren Zeiten oft aus, dass man sich schnell irgendwo versteckte oder Platz machte. Was die Mando'ade natürlich sehr suspekt und merkwürdig hielten und den ganzen Rest der nicht zu ihnen gehörte meistens als Feige und Ängstlich betrachtete.

Wenn man mit einem Mando'ade einen Vertrag abschließen solllte, dann kann man sicher sein das der Auftrag 110% ausgeführt wird und wenn der Mando dabei umkommen sollte. Man sollte dabei auch nicht versuchen betreffenden Mando zu betrügen oder zu hintergehen versuchen.
Wenn ein anderer ihnen mehr Geld bieten sollte als der eigentlich Auftraggeber, man kann sicher sein, der Mando wird nicht die Seiten wechseln. Egal wie verwerflich oder ekelhaft sie auch ihren eigenen Auftraggeber halten. Auftrag ist Auftrag. Jedoch legen sich die Mando'ade dabei selber manchmal die Regeln zurecht.

Quelle (außer das Schlusswort):
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